Becker, Nicolaus

Grabnummer: P-WE-001/002

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 2 Särge / 4 Urnen

Baujahr: 1892

Kostenkategorie: 10.000 - 20.000 €

Patenschaft: vergeben

Becker

Vorderansicht

Biografische Daten

Nicolaus Becker, Baumeister, erworben 1892, Bestattung nicht im Erbbuch eingetragen.

Stil

Neurenaissance

Grabmalstyp/Beschreibung

Wandgrab Sandstein. Inschrift verloren. Rechteckige Grabstätte, graue Granitschwellen, Gitter verloren. Kunsthistorisch bedeutend.

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

Nicolaus Becker

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Reinigung im Heißdampf- bzw. JOS-Verfahren.
2.) Entfernen von Krustenbildungen.
3.) Neuverfugung der Gesamtanlage.
4.) Festigung von sandenden Teilbereichen.
5.) Einarbeiten von drei großvolumigen Vierungen auf der linken Seite.
6.) Einarbeiten einer Vierung auf der rechten Seite.
7.) Einarbeiten einer Vierung im oberen Bereich.
8.) Schriftplatte kleben und retuschieren.
9.) Eigenanker ausbauen.
10.) Eine Stufe kleben, Treppen neu versetzen.

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Becker, Wilhelm

Grabnummer: Q-WE-038/039

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 2 Särge / 4 Urnen

Baujahr: 1896

Kostenkategorie: 5.000-10.000€

Hist.Plan: Ja

Patenschaft: -

q_we_038-039_235_becker.jpgVorderansicht Plan Erbbuch

Biografische Daten

Wilhelm Becker, Rentier 03.02.1829-06.04.1895, Ida Becker geb. Neumann, Rentiere 28.04.1832-28.04.1897

Stil

Historismus

Grabmalstyp/Beschreibung

Wandgrab, Sandsteinverkleidung über Klinker, eingelassene Syenitinschriftentafeln, ehem. goldfarben hinterlegt. Rechteckige Grabstätte, mit grauem Granitschwellen dreiseitig eingefasst, Gitter verloren. Arbeiten zur Schadenabwehr in 2009.

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

-

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Reinigung in der Kombination von Heißdampf- und Mikrofeinstrahlverfahren.
2.) Starker Krustenaufwuchs, deshalb zusätzlicher Kompressenreinigung.
3.) Umfangreiche Festigungen mit einem konfektionierten Sandsteinfestiger an vielen Stellen der Gesamtoberfläche.
4.) Steinmetzmäßige Ergänzungen, Vierungen im Originalmaterial am Tympanon und unteren rechten Bossenstein, einschl. Verkleben und Verdübeln.
5.) Zwei Schriftplatten reinigen, wachsen und polieren.
6.) Anböschungen mit Antragmasse zur Formberuhigung.
7.) Fugen überprüfen und schließen.

Literatur

-

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Borchert, Wilhelm

Grabnummer: G-OE-007/009

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 3 Särge / 6 Urnen

Baujahr: 1876

Kostenkategorie: 10.000-20.000€

Hist.Plan: Nein

Patenschaft: -

BorchertVorderansicht

Biografische Daten

Henriette Borchert geb. Blanck, 1817? - 1876;
Wilhelm Borchert, Kaufmann, Messingwarenfabrikant, Kommerzienrat, Mäzen der Königl. Nationalgalerie (u. a. schenkte er testamentarisch der Nationalgalerie Albert Wolffs “Bacchantin” und Alexander Gillis “Schlangentöter”), 1816 ? - 1888; Marie Borchert geb. Zobel, 1822 ? - 1895.

Stil

Historismus; spätklassizistische Elemente kombiniert mit neugotischem Gitter und neubarocker Plastik

Grabmalstyp/Beschreibung

Wandgrab mit Aedikula, Klinkermauerwerk mit Verkleidung aus Sandstein und hellgrauem und weißem Marmor, Säulen aus Syenit. Rechteckige Grabstelle, Fundament aus gelblichem Klinkermauerwerk, Seitenwände, Sandstein, vorne 2 Sandsteinpfosten. Vorne schmiedeeisernes Gitter (neugotisch, bis auf den Bündelpfeilerpfosten links verloren, verrostet) In die Aedikula eingest. Marmorbüste Borcherts auf Konsole (Höhe 65 cm), in die hellgrauen Marmorplatten eingelassene 2 Marmormedaillons (Tondi, weibliche Porträts), Marmorkreuzaufsatz. Kunsthistorisch bedeutend.

Architekten

Hermann Wex und Gustav Knoblauch

Künstler/Bildhauer

Büste: Bigonet

Ausführung

Paul Wimmel

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Naturwissenschaftliche Voruntersuchung der Büste und des Reliefs und Konsole im Ultraschallverfahren zur Klärung weiterer konservatorischer Maßnahmen (z.B. Acrylharzvolltränkung)
2.) Reinigungspaket aus Heißdampf- und Mikrofeinstrahlverfahren, Beprobungen mit dem Karstenschen Prüfrohr, Prüfung des Wasseraufnahmeverhaltens, ggf. Kompressenreinigung.
3.) Festigung von absandenden Partien
4.) Steinmetzmäßige Rekonstruktion zweier Rahmenprofile in Marmor
5.) Festigung und Anböschen der Kalksteinverblender, einschl. Neuverfugung.
6.) Ausrichten der Schwellen
7.) Korrosionsschutz für sämtliche Metallgitter

Literatur

Wilhelm/Wolff, 1989, S. 9, Nr. 29; Bloch, 1976, S. 48 ff, Nr. 11;

Mende: Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin, 2. Aufl., Nr. 18;

zu Knoblauch: Vgl. Die Kunst-Halle, 1, 1895, S.43; Ausst. Kat. Drei Architekten in Berlin. Eduard Knoblauch, Gustav Knoblauch, Arnold Knoblauch, Berlin Märkisches Museum,
Mus. Knoblauchhaus 1993, S. 58.

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Burkhardt, Carl

Grabnummer: I-OE-027/029

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 3 Särge / 6 Urnen

Baujahr: 1882

Kostenkategorie: 5.000-10.000€

Hist.Plan: Nein

Patenschaft: -

i_oe_27-29_57_burkhardt.jpgVorderansicht

Biografische Daten

Carl Burkhardt, Schlächter, Hausbesitzer, 26.08.1806-25-001.1882; Amalie Burkhardt, geb. Katsch 04.01.1816; Luise Topff geb. Burkhardt 13.01.1849-05.04.1930; Ludwig Topff 26.03.1847-30.10.1933.

Stil

Spätklassizismus

Grabmalstyp/Beschreibung

Wandgrab, gelber Klinker, Sandsteinrahmung, 4 Inschriftentafeln aus weißem Marmor, eingelassen in Sandsteinrahmen, Schrift goldfarben hinterlegt.

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

-

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Heißdampfreinigung
2.) Zinkblechabdeckung erneuern
3.) Fugen schließen
4.) Entfernung von Krusten
5.) Reinigung von vier Schriftplatten mit der Sepiamuschel
6.) Behandlung der Platten mit Farbvertiefung
7.) Ergänzungen von Fehlstellen in Antrag- und Vierungstechnik
8.) Stark verwitterte Steine auswechseln

Literatur

Wilhelm/Wolff, 1989, S. 13, Nr. 59.

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Draeger, Amalie

Grabnummer: D-WE-025/031

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 2 Särge / 4 Urnen

Baujahr: ?

Kostenkategorie: 5.000-10.000€

Hist.Plan: Nein

Patenschaft: -

anonymVorderansicht

Biografische Daten

Rentier Draeger, gest. 1858; Frau Oberstabsarzt Amalie Wilhelmine Menzel geb. Draeger, gest. 1878, 34 Jahre; Oscar Menzel, Oberstabsarzt, gest. 1886, 54 Jahre; Rudolf Martins, gest. 1894; Wilhelm Müller genannt Wiehr, Major, gest. 1897; Amalie Draeger geb. Kemper, gest. 1900, 78 Jahre; Gutlinde Müller-Wiehr geb. Draeger, gest. 1920, 72 Jahre.

Stil

Spätklassizismus

Grabmalstyp/Beschreibung

Stark fragmentiert, Klinkermauerwerk, verputzt, eingelassene Inschriftentafel verloren. Rechteckige Grabstätte mit gemauerter Einfassung, modern verputzt.

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

-

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Heißdampfreinigung der Anlage.
2.) Entfernung von Teerspuren.
3.) Fassungsuntersuchung im Tympanon.
4.) Überprüfung der vorhandenen Zinkblechabdeckung, ggf. Neuverblechung.
5.) Putzreparaturen im Spritzwasserbereich und im Eckbereich des Tympanon.
6.) Entfernung der Schlämme.
7.) Neufassung des Tympanon
8.) Kreuz reinigen, wachsen und polieren.
9.) Rahmung richten und Entfernung von alten Verankerungen, ggf. Löcher mit Antragmörtel schließen.
10.) Einbringen einer wasserbrechenden Schicht auf voller Breite.

Literatur

-

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Erdmann, Gustav

Grabnummer: Q-WE-001/005

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 10 Urnen

Baujahr: 1897

Kostenkategorie: 5.000-10.000€

Hist.Plan: Ja

Patenschaft: -

q_we_001-005_erdmann.jpgVorderansicht Plan

Biografische Daten

Georg Erdmann, Maurermeistersohn 31.01.1863-22.5.1864;Elisabeth Leitzmann geb. Stollberg, Gasthofsbesitzerwitwe, 05.07.1792-25.10.1862; Max Erdmann 24.06.1890-28.08.1890; Ernst Erdmann, Baumeistersohn 27.04.1893-05.03.1894; Gottfried Ferdinand Erdmann, Maurermeister, 38 Jahre, 9 Monate; Arnold Erdmann 05.11.1896-20.09.1897, Christine Martha Leitzmann, Rentnerin 13.02.1819-28.10.1900, Ernst Spindler, Kgl. Baurat 13.03.1854 -07.12.1916; Spindler, totgeborener Sohn eines Regierungsbaumeisters; Gustav von Flotow, Geheimer Baurat, 04.07.1845-15.06.1907, Gustav Erdmann, Architekt, 1853-1923.

Stil

Jugendstil / Neoromanik

Grabmalstyp/Beschreibung

Wandgrab mit 3seitiger Einfassung aus braungelbem Rehborner Sandstein (aus Brüchen der Fa. Spindler & Co., Königswinter). Eingelassene Inschriftentafeln aus Labradorgranit, Inschriften goldfarben hinterlegt.
Ausgemauerte Gruft mit aufwändigem Gruftdeckel aus Bronze. Zum Weg hin ansteigende Marmoreinfassung. Ruhebänke zu beiden Seiten der Grabstätte. Herausragende, individuelle Gestaltung. Stilelemente der hochmittelalterlichen Stauferzeit werden im Sinne des späten Jugendstils zu einer neuen formalen Einheit verbunden. Kunsthistorisch bedeutend.

Architekten

Erdmann und Spindler

Künstler/Bildhauer

unbekannt

Ausführung

Erdmann und Spindler

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Reinigung im Heißdampfverfahren.
2.) Ablaufspuren und Versinterungen beseitigen mit Mikrofeinstrahl.
3.) Fugen überprüfen, Neuverfugung
4.) Korrektur von verworfenen Werkstücken
5.) Elf Schriftplatten reinigen, wachsen und polieren
6.) Rahmung und Sarkophag neu versetzen

Literatur

Wilhelm/Wolf 1989, S. 27, Nr. 155; Mende: Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin 2006, Nr. 123; Gartendenkmale in Berlin: Friedhöfe, Michael Imhof Verlag 2008, S. 307; Berlin und seine Bauten, Berlin 1896, Bd II, S. 51-52.

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Flinsch, Alexander

Grabnummer: Q-OE-060/064

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 8 Särge / 16 Urnen

Baujahr: 1883

Kostenkategorie: 10.000-20.000€

Hist.Plan: Ja

Patenschaft: -

FlinschVorderansicht Plan Erbbuch

Biografische Daten

Elisabeth Flinsch 03.08.1877-12.08.1877, Max Flinsch 16.04.1879-11.03.1881, Johanna Flinsch 29.12.1869-28.12.1882, Julienne Flinsch geb. Oprawil 08.04.1839 (Marburg) - 28.07.1889, Alexander Flinsch, Papierfabrikant (Fa. Flinsch und E. Michaelis, die heute noch existiert) und Kunstmaler, “im Sinne L. Richters zeichnerisch vorzüglich durchgearbeitete, sehr stimmungsvolle Landschaftsaquarelle”, 09.01.1834 (Leipzig) - 12.01.1912 (Berlin), Julius Flinsch 23.01.1876 (Berlin) - 12.01.1916 (München), Ines Marin Flinsch 08.12.1900 (Berlin) - 21.02.1928 (Berlin), Alexander Flinsch 10.05.1872 (Leipzig) - 05.08.1943, Bertha Flinsch geb. Gumprecht 09.07.1875-17.03.1959.

Stil

Spätklassizismus

Grabmalstyp/Beschreibung

Gelbliches Klinkermauerwerk mit architektonischem Sandsteinrahmen, Pilaster auf Granitfundament. 6 applizierte graue Granitinschriftentafeln, Schrift goldfarben hinterlegt, 2 applizierte Marmorkreuze, vor der Mitte 1 Granitruhebank. Rechteckige Grabstätte, 2seitig eingefaßt mit Granitschwellen auf gelblichem Klinkerfundament, Granittreppe, 2seitiges schmiedeeisernes Gitter (restauriert, schwarz lackiert).

Architekten

Rudolf Mann

Künstler/Bildhauer

Gitter: Eduard Puls

Ausführung

Rudolf Mann

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Heißdampfreinigung der Gesamtanlage.
2.) Der Bereich aus Sandstein wird im Mikrofeinstrahlverfahren gereinigt.
3.) Mechanisches Entfernen von Krusten.
4.) Fugen überprüfen und erneuern.
5.) Festigung von sandenden Partien.
6.) Beruhigende Anböschungen.
7.) Überprüfung Zinkblechabdeckung, ggf. Reparatur
8.) Ausgleich des großen farblichen Gefälles durch Retuschen mit Silikat-Kreide.
9.) Sechs Platten wachsen, reinigen und polieren.
10.) Drei Rosetten rekonstruieren.
11.) Granitschwelle korrigieren.
12.) Eine Platte “Julius Flinsch” kleben
13.) Vordere Gitter demontieren.
14.) Granit-Platten aufnehmen, Mauer korrigieren und Platten neu versetzen und verfugen.

Literatur

Wilhelm/Wolff, 1989, S. 30, Nr. 180.
Mende: Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin, 2. Aufl. Nr. 137

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Freiherr von Eckartstein, Ernst Karl

Grabnummer: Q-OE-039/041

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 4 Särge / 8 Urnen

Baujahr: um 1887

Kostenkategorie: 10.000-20.000€

Hist.Plan: Ja

Patenschaft: -

q_oe_039-041_eckartsberg2.jpgVorderansicht Plan Erbbuch

Biografische Daten

Ernst Karl Freiherr von Eckartstein, Rittergutsbesitzer mit umfangreichem Landbesitz, Offizier ??.03.1834-24.06.1887/ Hugo von Eckartsberg, Major a.D. 11.03.1827-03.05.1899/Leopoldine von Eckartsberg geb. Senger 05.12.1839-03.12.1882/Amalie Freifrau von Eckartstein geb. Senger 14.11.1834 - 09.01.1906

Stil

Neubarock

Grabmalstyp/Beschreibung

Sandstein; eine applizierte Inschriftentafel aus hellbräunlichem Granit, 2 applizierte Inschriftentafeln aus rötlichem Granit, Bronzedübel, Inschrift goldfarben hinterlegt. Seitenwände mit Balusterbrüstung, vorne 4 Pfosten (fragmentiert), Gitter verloren, Fundament roter Klinker, Wappen in Relief im Aufsatz. Gruft?

Architekten

Gustav Hochgürtel

Künstler/Bildhauer

Otto Lessing

Ausführung

Fa. Carl Schilling

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Heißdampfreinigung der Gesamtanlage.
2.) Nachreinigung im Mikrofeinstrahlverfahren, Entfernung von Krusten, Korrektur des großen farblichen Gefälles.
3.) Fugen überprüfen, Neuverfugung
4.) Partielle Festigung einzelner Baluster.
5.) Beruhigungen und Formennachvollzug der Baluster in Antragmasse.
6.) Platte “Hugo v. Eckartsberg” demontieren und durch eine Vierung im Originalmaterial reparieren.
7.) Eine Rosette rekonstruieren
8.) Die zwei Eingangsbaluster im Originalmaterial ergänzen.

Literatur

Mende: Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin, Nr. 143;Wilhelm/Wolf, 1989; Kuhn 1994; Ausgeführte Grabmäler und Grabstein (Verlag Wasmuth) um 1897; Otto Lessing: Bauornamente der Neuzeit, Berlin 1890, Bd II

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Gerhardt, Eugen von

Grabnummer: M-SE-006/009

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 8 Urnen

Baujahr: 1888

Kostenkategorie: 5.000-10.000€

Hist.Plan: Ja

Patenschaft: -

m_se_006-009_53_vongerhardt.jpgVorderansicht Plan Erbbuch

Biografische Daten

Eugen v. Gerhardt, Major, 48 Jahre, gest. 1888; Alexander Emil Eugen von Gerhardt; 13.01.1840-3.05.1888, Anna von Gerhardt geb. Hossauer 05.01.1851-30.05.1897, Friedrich Wilhelm Malotki von Trzebiatowski 08.08.1867-23.02.1909 (Schwiegersohn)

Stil

Historismus (Neo-Renaissance)

Grabmalstyp/Beschreibung

Wandgrab mit vorgelegter Aedikula, hellgrauer Sandstein und Granitsockel, 3 Inschriftentafeln schwarzer Syenit, Schrift goldfarben hinterlegt. Rechteckige Grabstelle. Gruft. 4seitig graue Granitschwellen, 3 seitig schmiedeeisernes Gitter.

Architekten

Otto Metzing

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

Otto Metzing

Restaurierungsmaßnahmen

noch nicht ermittelt

Literatur

Wilhelm/Wolff, 1989, S. 21, Nr. 106.

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Graf von Oeynhausen, Friedrich

Grabnummer: K-SE-020/022

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 2 Särge / 6 Urnen

Baujahr: 1886

Kostenkategorie: >2.000-5.000€

Hist.Plan: ja

Patenschaft: -

Vorderansicht Plan Erbbuch

Biografische Daten

Erworben von Susanne (?) Gräfin von Oeynhausen geb. Kayser 1886 für: Friedrich Graf von  Oeynhausen 1886  46 Jahre; Gertrud Gräfin von  Oeynhausen 1886   1 Jahr.

Seit 1911: Grabmal für Eberhard Freiherr von der Recke von der Horst 02.04.1847-16.02.1911, Preußischer Innenminister; Maria Freifrau von der Recke geb. von Laer 1866-1945 beerdigt in Wernigerode.

Stil

-

Grabmalstyp/Beschreibung

Wandgrab Klinker/Sandstein, Inschriftentafeln Muschelkalk erneuert, plastisches Familienwappen. Rechteckige Grabstätte, graue Granitschwellen, Gitter verloren.

Architekten

Carl Mittag (1911)

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

-

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Heißdampfreinigung der Bestandteile aus Sandstein und Muschelkalk zur Entfernung des starken biogenen Aufwuchses.
2.) Risse durch Verpressung schließen und oberflächlich mit einer vorpigmentierten mineralischen Antragmasse abdichten.
3.) Verwerfungen in der Wappenplatte korrigieren, anpassen, schleifen und retuschieren.
4.) Vorsichtiges Herauslösen von Betonergänzungen in den  Lisenen. Steinmetzmäßiges Erarbeiten von zwei Vierungen in den Maßen 8×20x9,5 cm und 8×35x9,5 cm.
5.) Neuverfugung der Gesamtanlage.
6.) Platten aus Muschelkalk abnehmen, durch Nirostadübel neu verbinden und verkleben. Verschluss der Bruchstelle mit einer vorpigmentierten mineralischen Antragmasse.
7.) Herstellen und Liefern von drei Platten in Muschelkalk in den Maßen des Befundes einschließlich Montage und Verfugung.
8.) Entsalzung der Sockelleiste im Kompressenverfahren einschließlich mehrfachem Kompressenwechsel.
9.) Partielle Festigung von sandenden Bereichen mit Festiger KSE100 im Streichverfahren.
10.) Einbringen einer wasserbrechenden Schicht, einschließlich aller Transporte und Entsorgungen.
11.) Partieller Antrag im Bereich der Lisenen.
12.) Reinigung der Rahmung aus Granit im Heißdampfverfahren.
13.) Neufassung der Schriftbereiche nach Befund: rechts 38 Buchstaben, links 63 Buchstaben, durchschnittliche Höhe 4,5 cm.

Literatur

Wilhelm/Wolff,1989, S. 16, Nr. 76;
Mende: Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin, Berlin 2006, Nr. 37

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