Hebbinghaus, Friedrich Arnold Julius

Grabnummer: Q-OE-003/007

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 6 Särge / 12 Urnen

Baujahr: 1889

Kostenkategorie: 5.000-10.000€

Hist.Plan: Nein

Patenschaft: -

Vorderansicht

Biografische Daten

Helene Breitenbach geb. Hebbinghaus 09.05.1864-20.12.1889; Friedrich Arnold Julius Hebbinghaus, Direktor in Köln 23.10.1828-20.11.1902; Anna Hebbinghaus geb. Gaertner 24.07.1843-16.09.1924; Gustav Schlieper, Bankvorstand, 1880? -1937; Elna Hebbinghaus geb. von Thomsen, Ehefrau von Georg Hebbinghaus, 14.07.1876-10.10.1958. Gedenkstein für Georg Hebbinghaus, Kaiserl. deutscher Vizeadmiral 12.10.1866 (Leipzig) - 11.06.1944 (Dresden), begraben in Dresden.
Vermutlich waren Julius Hebbinghaus und der Admiral Hebbinghaus Brüder und Elna demnach die Schwägerin von Julius Hebbinghaus.

Stil

Neubarock

Grabmalstyp/Beschreibung

Klinkermauerwerk, Sandsteinverkleidung, auf 2 Epitaphförmigen Vorsprüngen jeweils Syenitinschriftentafeln, Schrift goldfarben hinterlegt, Sandsteinreliefs (Feston, Muschel, Rosenkranz). Rechteckige Grabstätte, 3seitig mit Granitschwellen eingefaßt, vorne 2 Sandsteinpfosten, 3seitiges schmiedeeisernes Gitter . Gruft, 2 Gruftdeckel aus grauem Granit, 1 Kissenstein aus grauem Syenit. Kunsthistorisch bedeutend.

Architekten

unbekannt

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

-

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Heißdampfreinigung der Anlage.
2.) Nachreinigung im Mikrofeinstrahlverfahren.
3.) Partielle Neuverfugung.
4.) Nachvollzug von Formen durch Antrag mit mineralischer Antragsmasse, teilweise auch Anböschungen im gleichen System
5.) Risse verpressen und oberflächlich schließen.
6.) Festigung von sandenden Teilbereichen.
7.) Rechte Platte neu verkleben.
8.) Zwei Granitplatten polieren und mit der Sepiamuschel die Ablaufspuren entfernen.
9.) Kissensteine / Sockel in der Richtung korrigieren.
10.) Zwei Kissen wachsen und polieren.

Literatur

Wilhelm/Wolff, 1989, S. 27, Nr. 160; Hecker, 1999, S. 60 und Abb. 7.123

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Hinschius, Franz

Grabnummer: G-OE-004/005

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 3 Särge / 6 Urnen

Baujahr: 1877

Kostenkategorie: 10.000-20.000€

Hist.Plan: ?

Patenschaft: -

HinschiusVorderansicht

Biografische Daten

Dr. Franz Sales August Hinschius, Geheimer Justizrat, Rechtsanwalt und Notar, Verleger von juristischen Fachzeitschriften, 29.08.1807-04.12.1877, Luise Hinschius geb. Carmiol 07.02.1814-01.03.1890

Stil

Historismus

Grabmalstyp/Beschreibung

Klinkermauerwerk, teilw. verputzt, architektonische Rahmung aus Sandstein, 3 schwarze Syenitinschriftentafeln, Schrift ehemals goldfarben hinterlegt, davon 2 mit je 4 Bronzedübeln. Rechteckige Grabstätte, graue Granitschwellen,
dreiseitiges schmiedeeisernes Gitter (verrostet, bis auf die rechte Gitterseite verloren), Reste von gemauerten Eckpfosten vorne (rechts) in die Mitte der Wand eingelassen ein Terracottatondo mit Christuskopf.

Architekten

unbekannt

Künstler/Bildhauer

Tondo vermutlich nach Modell von Albert Wolff

Ausführung

Tondo Fa. E. March & Sohn

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Heißdampfreinigung der Anlage
2.) Putzüberprüfung auf hohle und fehlende Stellen.
3.) Untersuchung der Farbfassung, evt. Neufassung
4.) Terrakotta-Medaillon im Heiß- und Mikrofeinstrahlverfahren reinigen und partiell festigen.
5.) Platten aufpolieren und wachsen
6.) Zwei Rosetten nach Befund rekonstruieren.
7.) Gitterfragmente konservieren.
8.) Rahmung richten und verfugen.

Literatur

Wilhelm/Wolff, 1989, S. 9, Nr. 28;

Mende: Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin, Berlin 2006, Nr. 17

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Hofmeier, Carl

Grabnummer: K-OE- 007/015

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 6 Särge / 18 Urnen

Baujahr: 1860 (ca.)

Kostenkategorie: 5.000-10.000€

Hist.Plan: Ja

Patenschaft: -

HofmeierVorderansicht Plan Erbbuch

Biografische Daten

Martha Hofmeier 30.04.1852-26.12.1860; Dr. Carl Hofmeier, Geheimer Sanitätsrat, 22.07.1822-20.01.1890; Marianne Hofmeier geb. Kretzschmar 14.01.1797-27.03.1881; Mathilde Hofmeier geb.Scheven 08.05.1830-13.03.1911; Anna Hofmeier 10.05.1828-21.09.1906; Marie Kleinert geb. Hofmeier 08.12.1832-09.04.1884; Helene Kleinert geb. Scholz 26.11.1837-29.07.1920; Dr. Paul Kleinert, Theologe, Prof. an der Uni Berlin, Oberkonsistorialrat, Prediger, 25.09.1837-29.07.1920.

Stil

Neurenaissance

Grabmalstyp/Beschreibung

Wandgrab, roter Klinker, Sandsteinrahmung, 8 vorgelegte Inschriftensteine aus schwarzem und grauem Granit. Alte Grabeinfassung (Schwellen u. Gitter) verloren, zum Weg hin neue rote Klinkermauer (1980er Jahre)

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

Robert Lorenz

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Heißdampfreinigung der Gesamtanlage.
2.) Nachreinigung im Mikrofeinstrahlverfahren mit dem Ziel eines farblichen Ausgleiches zwischen den Bauteilen.
3.) Mechanisches Entfernen von Krustenbildungen.
4.) Partielle Putzverfestigung.
5.) Neuverfugung.
6.) Schließen von Ausbrüchen mit einer Antragmasse im Bereich der Klinker.
7.) Acht Grabsteine reinigen, wachsen und polieren.
8.) Neuanfertigung einer Abdeckung aus Zinkblech.

Literatur

Wilhelm/Wolff, 1989, S. 14, Nr. 64;
Mende: Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin, Nr. 31

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Holleben, Ernst von

Grabnummer: Q-OE-056/057

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 2 Särge / 4 Urnen

Baujahr: 1883

Kostenkategorie: -

Hist.Plan: ja

Patenschaft: vorgmerkt 07.2020

HollebenVorderansicht Plan

Biografische Daten

Hermine von Holleben geb. Kühle, Tochter des Generalmajors Friedrich Kühle und der Henriette Vogler, 07.07.1822 (Magdeburg) - 06.05.1883 (Berlin); Dr. Ernst von Holleben, Mitglied des Preußischen Herrenhauses, Kronsyndikus (juristischer Berater des Herrscherhauses), Kanzler im Königreich Preußen (Ehrenamt ohne politische Funktion), Oberlandesgerichtspräsident. 91 Jahre, 08.04.1815 (Koblenz) - 24.04.1908 (Kassel).

Stil

Spätklassizismus, modern überbaut

Grabmalstyp/Beschreibung

Klinkermauerwerk, fragmentiert, modern verputzt und vereinfacht wiederhergestellt, links: schwarze Syenittafel, Schrift goldfarben hinterlegt, vier Bronzerosettendübel. Rechteckige Grabstätte, Einfassung aus rotem Klinker (modern ergänzt).
Hist. Schwellen und Gitter verloren. Rechte Tafel fehlt.

Inschrift: Sie hat gethan was sie konnte. Marc. 14 V.8

Architekten

F. Kallmann

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

F. Kallmann

Restaurierungsmaßnahmen

-

Literatur

Mende: Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin, 2. Aufl. Nr. 138;
Wilhelm/Wolff 1989, S. 30, Nr. 179.

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Karthaus, Johann Carl

Grabnummer: K-OE- 025/031

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 3 Särge / 14 Urnen

Baujahr: 1883

Kostenkategorie: 20.000-50.000€

Hist.Plan: Ja

Patenschaft: -

p_we_021-022_grapow.jpgVorderansicht Plan Erbbuch

Biografische Daten

Johann Carl Karthaus, Kommerzienrat, 07.03.1806(?) (Barmen) - 22.05.1883 (Berlin); Bertha Karthaus geb. Rumpe, 01.03.1813 (Altona) - 22.5.1833 (Berlin); Helene Louise Karthaus geb. Ihme, 11.07.1868 (Frankfurt a. Main) - 05.03.1908 (Berlin); Carl Friedrich Karthaus, Kunstmaler, 20.04.1852 (Barmen) - 20.08.1928 (Potsdam).

Stil

Spätklassizismus

Grabmalstyp/Beschreibung

Weißglasierter u. gelber Klinker, Sandsteinverkleidung, 3 Inschriftentafeln (von ehemals 5), rötlich gefleckter Granit, Schrift goldfarben hinterlegt. Rechteckige Grabstätte,graue Granitschwellen, Gitter verloren.

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

-

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Reinigung der Gesamtanlage in einer Kombination aus Heißdampf- und Mikrofeinstrahlverfahren.
2.) Ergänzung der Profilierung durch Vierungen im Originalmaterial.
3.) Ca. 55 Steine auswechseln.
4.) Aufmauern der fehlenden rechten Seite mit identischem Klinkermaterial mit dem Ziel, einen waagerechten Abschluss zu bekommen.
5.) Rechte Lisene im Originalmaterial durch ein neues Werkstück ergänzen.
6.) Linke Lisene durch Vierungen ergänzen.
7.) Kleinere Ausbrüche antragen.
8.) Eine Säulenbasis im Originalmaterialergänzen.
9.) Eine Postamentplatte im Originalmaterial ergänzen.
10.) Rechte äußere Basis im Originalmaterial ergänzen.
11.) Partielle Festigung von sandenden Bereichen im Streich - und Flutverfahren.
12.) Zinkblechabdeckung erneuern.
13.) Drei Schriftplatten restaurieren inkl. Rekonstruktionen von Rosetten.

Literatur

Mende: Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin, Nr. 33

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Kirchbach, Robert von

Grabnummer: I-OE-011/015

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 5 Särge / 10 Urnen

Baujahr: 1877

Kostenkategorie: 10.000 - 20.000 €

Hist.Plan: Ja

Patenschaft: -

i_oe_011-015_285_kirchbach_.jpgVorderansicht Plan Erbbuch

Biografische Daten

Grabmal Julius Willert u. Robert v. Kirchbach. Agnes Willert geb. v. Kirchbach 30.07.1813-29.05.1877, Julius Willert 13.10.1806-15.10.1881, Robert von Kirchbach, Königl. Major; 17.08.1807-14.014.1892.

Stil

Spätklassizismus

Grabmalstyp/Beschreibung

Wandgrab, gelblicher Klinker, Mainsandstein, 3 eingel. Marmorinschriftenplatten. Rechteckige Grabstätte (keine Einfassung erhalten).

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

-

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Heißdampfreinigung der Anlage zur Entfernung biogenen Aufwuchses auf Sandstein und Klinker.
2.) Neuverfugung der Anlage
3.) Zinkblechabdeckung
4.) Entfernen von Verschwärzungen auf Marmortafeln mit Mikrofeinstrahl
5.) Rekonstruktion eines Marmorprofils der rechten Platte
6.) Rekonstruktion einer fehlenden Rosette auf der Mitteltafel
7.) Partielle Festigung von sandenden Bereichen (Marmor)
8.) Festigung des Sandsteins, partielle Anböschungen
9.) Naßschliff der Marmorplatte
10.) Einsatz von Farbtonvertiefer

Literatur

-

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Kirchberg, Ferdinand

Grabnummer: D-WE-037/040

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 6 Särge / 12 Urnen

Baujahr: 1865

Kostenkategorie: 10.000-20.000€

Hist.Plan: Nein

Patenschaft: -

KirchbergVorderansicht

Biografische Daten

Ferdinand Kirchberg. D. C. K. , Hofklempnermeister, 24.04.1790-13.06.1865; Carl F. W. Unruh, Hofklempnermeister 22.05.1818-01.07.1865; J. F. August Pantzer, Königl.-Prinzl. Stallmeister 10.01.1809-11.04.1866; Bertha Pantzer geb. Unruh 24.01.1827-06.12.1885; Johann; Ferdinand Kirchberg 19.05.1806-21.06.1886; Johanna Unruh geb. Regler 03.02.1832-31.01.1894, Konrad Berg 21.06.1891-23.02.1920; Martha Berg geb. Unruh 19.06.1862-24-02.1946; Helene Neumann 28.05.1871-09.02.1954.

Stil

Spätklassizismus

Grabmalstyp/Beschreibung

Wandgrab, gelbliches Kilinkermauerwerk u. Terracotta, 3 Segmente, 10 eingelassene Marmorinschriftentafeln, Inschrift ehemals goldfarben hinterlegt, Namenszug oben fehlt (Fläche neu verputzt). Rechteckige Grabstätte,
3seitig eingefaßt mit Granitschwellen auf Klinkerfundament, 2seitig gotisierendes Gitter (restauriert, schwarz lackiert).

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

-

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Schonende Reinigung der Anlage, Klinkerflächen und Rahmung im Heißdampfverfahren.
2.) Überprüfung der Zinkblechabdeckung, ggf. Reparatur der Abdeckung.
3.) Nachreinigung der Klinkerflächen im Mikrofeinstrahlverfahren, Entfernung von Krusten.
4.) Neuverfugung.
5.) Konservatorische und restauratorische Behandlung von zehn Schriftplatten einschl. wachsen der Platten.
6.) Ausbruchstelle im geklinkerten Bereich mit einer Terrakotta-Antragsmasse schließen.

Literatur

Wilhelm/Wolff, 1989, S. 31, Nr. 195.

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Koenen, Johann Friedrich Emil von

Grabnummer: K-OE- 016/020

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 3 Särge / 10 Urnen

Baujahr: 1882

Kostenkategorie: 5.000-10.000€

Hist.Plan: nein

Patenschaft: -

KoenenVorderansicht Erbbuch

Biografische Daten

Johann Friedrich Emil von Koenen, Wirklicher Geheimer Finanzrat, Mitglied des Staatsrats, gehörte dem Vorstand des Bauvereins der St. Matthäus-Kirche an, 13.05.1796-23.01.1883;Adelheid von Koenen geb. Freiin von dem Busche-Lotze 18.08.1805-06.07.1882; Ernst von Koenen, Oekonomie-Kommissar in Wittenberg, 30.01.1842-15.0.1883; Tochter geb. u. gest. 13.12.1883; Bertrand Graf v. Monts (Enkel v. Emil von Koenen), Generalmajor, 02.02.1854 (Jeroldschütz) - 29.11.1929 (Liegnitz); Magdalene Gräfin v. Monts geb. von Rieben 27.06.1855 (Hoch-Beltsch) -29.09.1937 (Berlin).

Stil

Historismus (Neo-Romanik, Gitter gotisierend).

Grabmalstyp/Beschreibung

Gelblicher Klinker, Rahmen aus Sandstein, 4 vorgelegte Granitsteine (Inschriftensteine), der von Adelheid v. K. bez.: M. L. Schleicher & Sohn. Rechteckige Grabstätte, graue Granitschwellen, Gitter

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

Fa. M. L. Schleicher & Sohn (bez)

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Reinigung der Gesamtanlage in einer Kombination aus Heißdampf- und Mikrofeinstrahlverfahren mit dem Ziel, das starke farbliche Gefälle zwischen den Bauteilen auszugleichen.
2.) Desolate Fugen ausräumen und Neuverfugung.
3.) Mechanisches Entfernen von Krustenbildungen.
4.) Steinmetzmäßiges Herstellen von fünf großvolumigen Vierungen zur vollständigen Ergänzung des Hauptgesimses einschl. anpassen, verdübeln und verkleben.
5.) Akroterie nach Befund im Originalmaterial kopieren und versetzen.
6.) Abplatzende Schollen vorsichtig sichern, abnehmen, reinigen, neu verkleben.
7.) Rissbildungen injizieren und oberflächlich mit einer Antragmasse schließen.
8.) Anfertigung einer neuen Zinkblechabdeckung.
9.) Fehlstellen im Klinkerbereich im Formennachvollzug mit einer modifizierten Antragmasse schließen.
10.) Vier Grabsteine wachsen und polieren.
11.) Im Bedarfsfall: Retuschen

Literatur

Wilhelm/Wolff, 1989, S. 14, Nr. 64.
Mende: Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin, Nr. 32

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Köhne, William

Grabnummer: M-SE-040/043

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 8 Urnen

Baujahr: 1890

Kostenkategorie: 10.000-20.000€

Hist.Plan: Ja

Patenschaft: -

m_se_040-043_59_kohne2.jpgVorderansicht Plan Erbbuch

Biografische Daten

William Köhne, Privatier, Hauseigentümer, 03.05.1823 (Kopenhagen) - 10-06.1889 (Königsbrunn); Julie Köhne geb. Schwaz 01.03.1825 (Riga) - 19.01.1900; Adele Köhne 20.10.1849 (St. Petersburg) -02.02.1912; Emilie Köhne 02.08.1851 (St. Petersburg) - 28.12.1936.

Stil

Historismus (Neo-Romanik; Gitter gotisierend)

Grabmalstyp/Beschreibung

Wandgrab mit Aedikula, Zippus mit Scheinurne eingestellt, hellgrauer und roter Sandstein, Inschriften goldfarben hinterlegt. Rechteckige Grabstätte, 3seitige Granitschwelleneinfassung, Gruft, 3seitiges Grabgitter, Tür verloren. 4 Scheinsarkophage vorgelagert aus grauem Granit. Kunsthistorisch bedeutend.

Architekten

C. Starck

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

Gitter Fa. Langer und Methling

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Überprüfung Zinkblech, ggf. Reparatur und Neueindeckung
2.) Reinigung mit Heißdampf und Mikrofeinstrahl
3.) Neuverfugung der Gesamtanlage
4.) Festigung von sandenden Bereichen
5.) Krustenentfernung
6.) Injektion von Schalen, Anböschungen im Kantenbereich
7.) Vier Platten reinigen, polieren und wachsen
8.) Eine Einfassung in der Richtung korrigieren
9.) Anti-Moos-Schutz

Literatur

Wilhelm/Wolff, 1989, S. 22, Nr. 113.

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Lederer, August Ferdinand

Grabnummer: P-WE-019/020

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 2 Särge / 4 Urnen

Baujahr: 1891

Kostenkategorie: 5.000-10.000 €

Hist.Plan: ja

Patenschaft: -

LedererVorderansicht Plan Erbbuch

Biografische Daten

August Ferdinand Lederer 14.08.1819-05.06.1891; Albertine Wilhelmine Friedrike Lederer geb. Schäfer 11.10.1893.

Stil

Neurenaissance

Grabmalstyp/Beschreibung

Wandgrab roter Mainsandstein, 3 applizierte Syenitinschriftenplatten, Schrift goldfarben hinterlegt. Rechteckige Grabstelle, graue Granitschwellen, 3seitiges schmiedeeisernes Gitter verloren, Grabinnenfläche mit Granitbeeteinfassung gegliedert.

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

Otto Metzing

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Reinigung der unteren Zonen mit Heißdampf.
2.) Festigung der Bereiche unterhalb des Wasserkastens im Sprühverfahren.
3.) Anböschungen mit mineralischen Antragmörteln in diesen Bereichen.
4.) Zwei Vierungen in rotem Mainsandstein zur Beruhigung der Form.
5.) Anböschen von Schadstellen.
6.) Rekonstruktionen
7.) Rahmung innerhalb des Grabes und Neuversetzung.
8.) Ausbau von Eisenteilen an der Schauwand und Rahmung.
9.) Platten mit der Sepiamuschel reinigen, polieren und wachsen.

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