Sladek, Maximilian Viktor

Grabnummer: M-N-012

Grabanlage: -

Grabstellen: 1 Särge / 2 Urnen

Baujahr: 1925

Kostenkategorie: ≤ 2.000€

Hist.Plan: Nein

Patenschaft: vergeben

Vorderansicht

Biografische Daten

Maximilian Viktor Sladek, Schauspieler, Theaterdirektor, 30.05. 1875 - 09.11. 1925.
Sladek debütierte 1899 in St. Petersburg. 1907 kam er an das Kleine Theater in Berlin. 1915/16 war er Vertreter Max Reinhardts. Sladek errichtete 1920 das Kleine Schauspielhaus in der Hochschule für Musik und wurde im selben Jahr Direktor des Wallner-Theaters. 1922-1925 war er Direktor des Berliner Schauspielhauses.

Stil

Art Deco; Schrift secessionistisch

Grabmalstyp/Beschreibung

Grabplatte aus Stein

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

-

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Ausrichten der Grabplatte mit Hilfe einer Traverse.
2.) Mechanisches Entfernen von Wurzeln.
3.) Entfernen von biogenem Aufwuchs im Heißdampfverfahren.

Literatur

Mende: Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin, Berlin 2006, Nr. 89

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Gisevius, Bogdan

Grabnummer: R-S-027

Grabanlage: Gartengrab

Grabstellen: 1 Sarg / 2 Urnen

Baujahr: 1929 (ca.)

Kostenkategorie: ≤ 2.000€

Hist.Plan: Nein

Patenschaft: vergeben

GiseviusVorderansicht

Biografische Daten

Bogdan Gisevius, 31.05.1844 — 27.01.1929; Anna Gisevius geb. Rohn, 10.05.1854 - 04.02.1937; Bogdan Gisevius 29.07.1890 - 04.01.1971; Thekla Gisevius 11.07.1896 - 18.07.1981.

Bogdan Gisevius Lithographische Anstalt und Steindruckerei, Berlin W.9, Linkstr. 29 nahe dem Potsdamer Thor

Stil

Reformstil

Grabmalstyp/Beschreibung

Kreuz aus rotem Granit. Im Sockel Inschrift “Freude ist Pflicht”

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

-

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Heißdampfreinigung
2.) Ablaufspuren zwischen den Buchstaben entfernen.
3.) Optisch auffällige zugesetzte Löcher retuschieren.

Literatur

-

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Dechert, Hugo

Grabnummer: R-S-008/009

Grabanlage: Gartengrab

Grabstellen: 2 Särge / 4 Urnen

Baujahr: 1923 (ca.)

Kostenkategorie: ≤ 2.000€

Hist.Plan: Nein

Patenschaft: vergeben 10.02.2010

DechertVorderansicht

Biografische Daten

Prof. Hugo Dechert, Musiker, 16.09.1860 - 07.11.1923.
Dechert studierte 1878-1880 an der Musikhochschule in Berlin. Danach war er Solocellist in verschiedenen Theater- und Konzertorchestern, seit 1894 im Berliner Königlichen Kammerorchester und an der Berliner Staatsoper. Mitglied der Philharmoniker. Mitbegründer und Mitglied des Halir- und des Heß-Quartetts und des Trios Schumann-Halir-Dechert.

Stil

Monumentaler Naturstil

Grabmalstyp/Beschreibung

Granitstele

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

-

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Heißdampfreinigung der Stele
2.) Schrift neu fassen, insgesamt 127 Zeichen

Literatur

Mende: Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin, Nr. 127

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Duddenhausen, Hermann

Grabnummer: Q-OE-079/080/080A

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 2 Särge/6 Urnen

Baujahr: 1902

Kostenkategorie: 5.000-10.000€

Hist.Plan: Ja

Patenschaft: vergeben 08.01.2010

DuddenhausenVorderansicht Plan Erbbuch

Biografische Daten

Helene Duddenhausen 11.08.1874-17.04.1876; Bertha Duddenhausen. geb. Croon 17.10.1848-12.08.1880; Agnes Duddenhausen geb. Martens 09.08.1848-30.12.1883; Paul Duddenhausen 29.06.1871-05.12.1897; Hermann Duddenhausen, Wirkl. Geheimer Rat, Ministerialdirektor, Staatsaufsicht über die Privatbahnen, 05.04.1826-23.04.1912; Olga Duddenhausen

Stil

Jugendstil mit antikisierenden Elementen

Grabmalstyp/Beschreibung

Sandstein, 3seitige Sandsteineinfassung auf gelbem Klinkerfundament, graue Granittreppe, Kette verloren.

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

Paul Rasche (Fa. Wimmel & Co.)

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Reinigung der Anlage in einer Kombination aus Heißdampf- und Mikrofeinstrahlverfahren.
2.) Partielle Festigung von sandenden Bereichen.
3.) Formennachvollziehende Antragungen mit einer mineralischen Antragmasse.
4.) Fugen überprüfen, Neuverfugung besonders in der Rahmung.
5.) Drei Vierungen in der Rahmung.
6.) Farblicher Ausgleich durch Retuschen mit Silikatkreide.
7.) Einbringen einer wasserbrechenden Schicht.
8.) Neue Zinkblechabdeckung.

Literatur

Wilhelm/Wolff, 1989, S. 30, Nr. 183;
Mende: Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin, Nr. 136

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Westernhagen, Ferdinand von

Grabnummer: Q-OE-058/059

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 1 Sarg / 6 Urnen

Baujahr: 1882

Kostenkategorie: 5.000-10.000€

Hist.Plan: Nein

Patenschaft: vergeben

WesternhagenVorderansicht

Biografische Daten

Ferdinand von Westernhagen 21.01.1824-28.08.1882; Tony von Westernhagen geb. Behrens 12.10.1842-25.03.1913; Lothar v. Westernhagen 22.04.1872-14.01.1915.

Stil

Spätklassizismus

Grabmalstyp/Beschreibung

Wandgrab, Klinkermauerwerk, verputzt, Hartstuckgliederung, zwei eingelassene Inschriftentafeln aus schwarzem Syenit, Schrift goldfarben hinterlegt. Im Architrav applizierte Lettern und im Giebelfeld 2 Reliefkränze aus Zinkguß, drei ionische Kapitelle aus Hartstuck. Rechteckige Grabstätte, dreiseitig graue Granitschwellen auf rotem Mauerwerk, 3seitig schmiedeeisernes Gitter (restauriert, schwarz-matt lackiert). Kunsthistorisch bedeutend.

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

-

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Farbfassungsuntersuchung an der geputzten Fläche, Feststellung der Bindemittelsysteme und Schichtenfolge.
2.) Reinigung der Putzfläche im Heißdampfverfahren.
3.) Untersuchung des Putzes auf Hohllagigkeit, ggf. Reparatur der Fläche.
4.) Freiliegenden korrodierenden Träger weiter freilegen und mit Korrosionsschutz versehen, danach Aufputzen der Fläche.
5.) Farbuntersuchung der Schrift, evt. Neufassung.
6.) Eine Schriftplatte versetzen.
7.) Zwei Platten wachsen und polieren.

Literatur

-

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Schubarth, Gustav

Grabnummer: Q-OE-013/014

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 3 Särge / 6 Urnen

Baujahr: 1889

Kostenkategorie: 2.000-5.000€

Hist.Plan: Ja

Patenschaft: vergeben

SchubarthVorderansicht Plan Erbbuch

Biografische Daten

Gustav Adolph Schubarth, Apotheker (Apotheke Minerva in der Schönhauser Allee), 13.03.1835-10.01.1889, Anna Charlotte Schubarth geb. Weissenborn 29.05.1839-04.07.1917.

Stil

Historismus

Grabmalstyp/Beschreibung

Klinkermauerwerk, verkleidet mit grauem und rötlichem Granit, 3 eingelassene Inschriftentafeln aus schwarzem Labradorgranit, Schrift goldfarben hinterlegt. Ehemalige Lettern im Kranzgesims verloren. Rechteckige Grabstätte, 3seitig mit Granitschwellen eingefaßt, Gitter verloren.

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

Kessel & Röhl

Restaurierungsmaßnahmen

Spätklassizismus

Literatur

Wilhelm/Wolff, 1989, S. 27, Nr. 163;

Mende: Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin, Berlin 2006, Nr.146

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Eisermann, Ferdinand

Grabnummer: D-WE-023/024A

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 3 Särge / 6 Urnen

Baujahr: 1869

Kostenkategorie: 2.000-5.000€

Hist.Plan: Nein

Patenschaft: vergeben 24.08.09

EisermannVorderansicht

Biografische Daten

Henriette Wilhelmine Eisermann geb. Landmann 23.03.1811 (Stettin) -17.06.1869 (Berlin); Ferdinand Eisermann, Rentier (ehem. Kaufmann?), Stadtrat, wohnte in einem von Stüler erbauten Haus Lennéstraße 3, 20.10.1890-30.01.1884.

Stil

Spätklassizismus

Grabmalstyp/Beschreibung

Weißer Marmor mit Aedikula (darin Inschriftentafel aus weißem Marmor mit den Inschriften der Neubelegung: Ingeborg Klemm 1932-1966, Gerhard Klemm 1895-1978, Helene Klemm geb. Müller 1903-1985). Graniteinfassung, Granittreppe, Gitter verloren.

Architekten

Umkreis August Stüler

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

-

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Reinigung der Gesamtanlage im Heißdampfverfahren.
2.) Entfernung von Ablaufspuren mit der Sepiamuschel.
3.) Partielle Festigung von sandenden Partien im Flut- und Streichverfahren mit Sandsteinfestiger auf Kieselsäureesterbasis.
4.) Neuverfugung der Gesamtanlage.
5.) Richtungskorrektur der rechten Schwelle.
6.) Ausbau von korrodierten Ankern in beiden Schwellen.
7.) Neuverfugung der Treppenanlage.

Literatur

Mende: Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin, Nr. 147; Wilhelm/Wolff, 1989, S. 31, Nr. 198; Hartwig Schmidt: Das Tiergartenviertel. Geschichte eines Berliner Villenviertels, Teil I. 1780-1870 (Die Bau-u. Kunstdenkmäler von Berlin, Beiheft 10.) Berlin 1981.

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Güterbock, Leopold

Grabnummer: D-WE-001/002

Grabanlage: Wandgrab

Grabstellen: 3 Särge / 6 Urnen

Baujahr: 1872 (ca.)

Kostenkategorie: 2.000-5.000€

Hist.Plan: Nein

Patenschaft: vergeben 19.05.2010

GüterbockVorderansicht

Biografische Daten

Julie Rebecca Güterbock (geb. Henoch), Ehefrau, 10.11.1838 - 19.11.1872; Leopold Güterbock, Historienmaler, 20.08.1817-19.03.1881, Leopold G. ist ein Onkel des Geh. Medizinalrates Paul Güterbock, Grabstätte Q-WE-013/014.

Stil

Spätklassizismus (fragmentiert)

Grabmalstyp/Beschreibung

Klinkermauerwerk, teilweise verputzt, moderne braungeflammte Lasurziegelverblendung, Sandsteinsockel, dreiseitig eingefaßt mit rotem Klinkermauerwerk (neuzeitl.).

Architekten

unbekannt

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

-

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Reinigung der Gesamtanlage im Heißdampfverfahren.
2.) Partielle Putzausbesserung mit einem dem Originalmaterial angepassten Mörtel einschließlich Mörtelanalyse.
3.) Fassung nach Befund
4.) Auswechseln desolater Steine aus der Rahmung einschließlich Neuverfugung.
5.) Rekonstruktion einer fehlenden Keramikkachel und deren Anbringung.
6.) Abdeckung aus Zinkblech überprüfen, ggf. Rissbildung löten.
7.) Basisteile aus Sandstein verfugen.

Literatur

Preußisches Geheimes Staatsarchiv Berlin VIII HAbt. J1 Nr.1 Bl.86 Nr.3

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Mrosek, Franz

Grabnummer: D-002-005/006

Grabanlage: Gartengrab

Grabstellen: 2 Särge / 4 Urnen

Baujahr: um 1900

Kostenkategorie: ≤ 2.000€

Hist.Plan: Nein

Patenschaft: vergeben

MrosekVorderansicht

Biografische Daten

Franz Mrosek 20.06.1876-20.05.1948; Gertrud Mrosek 01.11.1882-19.12.1973.

Stil

Historismus

Grabmalstyp/Beschreibung

Dreifach gesockeltes Kreuz aus dunkelgrauem Syenit, unterer Sockel grauer Granit, Einfassung und Gitter verloren.

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

M. L. Schleicher

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Reinigung der Anlage im Heißdampfverfahren.
2.) Beseitigung von auflagigen schwarzen Flecken.
3.) Entfernung von desolaten Fugenmassen, Neuverfugung.
4.) Polieren und Wachsen der Anlage.

Literatur

-

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Bahn, Clara

Grabnummer: D-001-023/024

Grabanlage: Gartengrab

Grabstellen: 4 Särge / 8 Urnen

Baujahr: 1878

Kostenkategorie: 5.000-10.000€

Hist.Plan: nein

Patenschaft: vergeben 15.04.2011

Vorderansicht

Biografische Daten

Clara Bahn, 14.08.1853 (Havelberg) - 13.11.1878 (Berlin); Kurt Bahn, Pfarrer, 29.06.1897 (Gleinrade) - 08.12.1916 (Berlin), Anna Bahn geb, Ottermann 30.05.1865-24.08.1926, Gustav Bahn, Kaufmann, 18.05.1862-01.06.1938.

Stil

Romantik

Grabmalstyp/Beschreibung

Längsrechteckige Gittergrabstätte, Gitter schwarz lackiert (restauriert, fragmentiert), Granitschwellen erneuert, 4 gesockelte Kreuz in 2 Reihen, davon 1 Gußeisernes Kreuz (Schrift und Innenprofile ehemals vergoldet, Applikation verloren.

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

-

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Heißdampf- und Mikrofeinstrahlreinigung von drei Marmorkreuzen und vier Postamenten.
2.) Ergänzung der in ihrer Lesbarkeit eingeschränkten Schrift mit einer Antragsmasse.
3.) Auslegen der Schrift an drei Marmortafeln, insgesamt 220 Zeichen.
4.) Restaurierung / Konservierung des Metallkreuzes einschließlich Demontage / Montage.
5.) Verfugung der Kreuze aus Naturstein.

Literatur

-

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