Wandelt, Louis

Grabnummer: E-011-006/007

Grabanlage: Gartengrab

Grabstellen: 2 Särge / 4 Urnen

Baujahr: 1875

Kostenkategorie: 2.000-5.000€

Hist.Plan: nein

Patenschaft: Vergeben

Louis WandeltVorderansicht

Biografische Daten

Louis Wandelt, Musikschuldirektor und Dirigent, 15.04.1823 (Guhrau) -25.12.1871 (Berlin).

Stil

Spätklassizismus

Grabmalstyp/Beschreibung

Marmorgrabstele auf grauem Granitsockel, eingelassenes Relieftondo mit Porträt des Verstorbenen, Palmettenaufsätze, am Fuß Mäanderband. Rechteckige Grabstätte.

Architekten

Max Ravoth

Künstler/Bildhauer

Martin Wolff

Ausführung

-

Restaurierungsmaßnahmen

1. Zurückschneiden des Efeus.
2. Neubefestigung des Grabsteins auf Sockel
3. Reinigung der Gesamtanlage im Heißdampf - und Microfeinstrahlverfahren.
4. Entfernung von Krusten in geschützten Bereichen im Kompressenverfahren.
5. Partielle Festigung von sandenden Bereichen im Porträt.

Kostenschätzung: ca. 2.950.- EUR (Fa. Steinfest, Sept. 08)

Literatur

J. Franz, 1877, Nr. 5; Wilhelm/Wolff, 1989, S. 17, Nr. 85; Bloch, 1976, S. 39, Nr. 3;
Mende: Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin, Berlin 2006, Nr. 74;
Gartendenkmale in Berlin: Friedhöfe. Hrsg. J. Haspel u. K.-H. Krosigk, Petersberg 2008.
Zu Martin Wolff s. http://static.wikipedia.org/new/wikipedia/de/articles/m/a/r/Martin_Wolff_9800.html; Zu Max Ravoth s. http://www.luise-berlin.de/Lexikon/Chawi/R/Ravoth_Max.htm

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Kuycke, Eugen Louis Rudolph von

Grabnummer: C-010-004/006

Grabanlage: Gartengrab

Grabstellen: 3 Särge / 6 Urnen

Baujahr: 1906

Kostenkategorie: 10.000-20.000€

Hist.Plan: nein

Patenschaft: Vergeben

Eugen L. R. von KuyckeVorderansicht

Biografische Daten

Eugen Louis Rudolph von Kuycke, Oberstleutnant und Logenmeister der Johannes-Loge Friedrich Wilhelm zur Morgenröte, Gutsbesitzer, 16.03.1840-30.01.1906.

Stil

Neuromanik i.S. des Jugendstils, Gitter Jugendstil, Skulptur Neubarock

Grabmalstyp/Beschreibung

Nischenarchitektur aus rötlichem Granit, Inschriftentafel schwarzer Syenit, Bronzeapplikationen mit Zirkel und Winkelmaß, eingestellte vollplastische Halbfigur (Kuycke als Logenmeister, geschmückt mit Ehrenzeichen weiterer Logen). An der Rückseite verbinden Jugendstil-Gitter die hohen Pfosten, an der Front 3 kleine Granitpfosten, 3seitige Kettenspannung. Kunsthistorisch bedeutend.

Architekten

-

Künstler/Bildhauer

Oswald Schimmelpfennig

Ausführung

F. Köhler (Bildgießerei Berlin)

Restaurierungsmaßnahmen

1. Demontage der Anlage mit Hilfe einer Traverse, Zwischenlagerung vor Ort, Korrektur der Schrägstellung beim Wiederaufbau.
2. Überprüfen des Fundamentes, ggf. Neugründung in Beton der Qualität B25.
3. Neuaufbau und Verfugung der Gesamtanlage.
4. Substanz schonende Reinigung zur Beseitigung des biogenen Aufwuchses, einschl. der Pfosten.
5. Metallrestauratorische/konservatorische Behandlung der Skulptur, zweier Kapitelle, zweier Gitter, Zierwerk und Ketten, teilweise unter Werkstattbedingungen.
6. Wachsen der Granitplatten

Kostenschätzung: 20.850.- EUR (Fa. Steinfest, Sep. 08)

Literatur

Wilhelm/Wolff, 1989, S. 8, Nr. 15; Mende: Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin, Nr. 68; Bloch, 1976, S. 58, Nr. 16; Gartendenkmale in Berlin: Friedhöfe, Michael Imhof Verlag 2008, S. 310

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Strousberg, Bethel Henry

Grabnummer: I-OE-005

Grabanlage: Mausoleum

Grabstellen: 10 Urnen

Baujahr: 1872

Kostenkategorie: 20.000 - 50.000 €

Hist.Plan: ja

Patenschaft: vergeben an DSD (2011)

Heinrich StrousbergVorderansicht Erbbuch

Biografische Daten

Bethel Henry Strousberg, Großunternehmer, “Eisenbahnkönig”, (Neidenburg/Ostpr. 1823-1884 Berlin); Mary Ann geb. Swan und weitere andere Familienangehörige (Strousberg, Hartkort und von Kleist).
Der “Eisenbahnkönig” förderte Projekte für den Schienenfahrzeugbau in Europa, gründete zahlreiche Industrieunternehmen und galt 1871 als größter deutscher Grundbesitzer. 1875 machte er in Preußen, Österreich und Russland Konkurs.

Stil

Neugotik

Grabmalstyp/Beschreibung

Roter Klinkerbau über einem Granitsockel mit Gruft, Sandstein, Terracotta, Kunststein, Holztür. Särge in der Gruft erhalten. Kunsthistorisch bedeutend.

Architekten

August Orth?

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

Bandke und Breidspeicher?

Restaurierungsmaßnahmen

1.) Reinigung des Sockelbereiches.
2.) Austausch von Ziegeln durch Ersatzziegel mit identischem Aussehen für die unteren Bereiche und Kronenabdeckungen.
3.) Rekonstruktion des Putzes im oberen Bereich und im Spitzbogen.
4.) Verfugungen in eingefärbtem Mörtel.
5.) Zinkblechabdeckungen über rekonstruierten Profilierungen.
6.) Reinigung der Bestandteile aus Terrakotta mit Heißdampf.
7.) Festigung und Ergänzung des Feldes “Berg” in ockriger Ergänzungsmasse.

(siehe auch Gutachten Atelier Christoph Fischer)

Literatur

Wilhelm/Wolff, 1989, S. 13, Nr. 54; Wilhelm/Wolff, 1989, S. 31, Nr. 189; Mende: Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin, Berlin 2006, Nr. 160, Nr. 27; Gartendenkmale in Berlin: Friedhöfe. Hrsg. J. Haspel u. K.-H. Krosigk, Petersberg 2008; Manfred Ohlsen, Der Eisenbahnkönig Bethel Henri Strousberg, Berlin 1987; Joachim Borchart, Der europäische Eisenbahnkönig Bethel Henri Strousberg, München 1991.

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Zwilgmeyer, Georg

Grabnummer: A-SE-016/017B

Grabanlage: Gartengrab

Grabstellen: 4 Särge / 8 Urnen

Baujahr: 1927

Kostenkategorie: 2.500-5.000€

Hist.Plan: ja

Patenschaft: vergeben 14.04.2011

ZwilgmeyerPlan1 Plan2 Erbbuch

Biografische Daten

Georg Zwilgmeyer, Bankdirektor (Deutsche Bank), 1910 und 1915 Mitglied des Aufsichtsrates der Deutschen Bank, Vorsizender der Santa-Catharina Eisenbahn AG (Bahnbau in Süd-Brasilien) 17.02.1849 (Braunschweig) - 05.10.1927? (Berlin).

Stil

Barockisierender Reformstil

Grabmalstyp/Beschreibung

Rechteckige Grabstätte, 4seitige Einfassung mit Granitschwellen, Grabstein aus Muschelkalk, erhabenes Kreuz, Schrift ehem. rot hinterlegt.

Architekten

Stahl & Herzog

Künstler/Bildhauer

-

Ausführung

Stahl & Herzog

Restaurierungsmaßnahmen

1. Steinverfestigende konservatorische Maßnahmen an der Vorderseite der Anlage, um bindemittelgeschwächte Bereiche zu stabilisieren.
2. Anböschen von gefährdeten oder sich bereits ablösenden Gesteinspartien mit einer farblich angepassten Steinersatzmasse, ohne einen ollständigen Formennachvollzug anzustreben.
3. Schonende Heißdampfreinigung der Gesamtanlage, einschließlich auflagiger Flächen.
4. Neuverfugung der Rahmung.
5. Neufassung der Inschrift nach Befund insgesamt 78 Zeichen.

Literatur

Wilhelm/Wolff, 1989, S. 8, Nr. 14; Mende, Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin, 2. Aufl. Nr. 12

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